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Mittwoch, 10.08.2005

Ein-Euro-Job-Bilanz der Caritas ist entmutigend

Entmutigende Bilanz

Nach einer Stellungnahme des Caritas-Verbandes haben sich die Ein-Euro-Jobs als Jobmotor bzw. Einstiegshilfe in den ersten Arbeitsmarkt als untauglich erwiesen. Den Sprung in eine feste Anstellung schafften lediglich ca. 5 % der Ein-Euro-Jobber. Dies sei eine entmutigende Ausbeute, so der Caritasverband.

 

Ohne qualifizierten Abschluss keine Chance

Die Aussichten von Langzeitarbeitslosen seien nach den Feststellungen der Caritas nahezu aussichtslos. Besonders Arbeitslose, die über 2 Jahre erfolglos nach Arbeit gesucht haben und Arbeitslose, die keinen oder nur einen wenigqualifizierten Schulabschluss bzw. Berufsausbildungsnachweis vorlegen können, hätten es besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt.

 

Ein-Euro-Jobs als Jobkiller

Die Caritas sieht darüber hinaus ebenfalls die Gefahr, dass besonders von den Kommunen Arbeiten an Ein-Euro-Jobber vergeben würden, für die bisher festangestellte Arbeitnehmer beschäftigt wurden. Die Zahl von Ein-Euro-Jobbern beziffert der Verband auf ca. 240.000.

 

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Kommentare

Trackback: Handwerkspräsident Otto Kentzler kritisiert die Zunahme der Ein-Euro-Jobs «Bei den Ein-Euro-Jobs brechen alle Dämme. Ihre Zahl ist auf weit über 200 000 gestiegen, die Bundesregierung peilt 600 000 an», beklagte Kentzler in einem dpa-Gespräch. Die Kommunen setzten die Arbeitslosen oft dort ein, wo sie bis vor kurzem noch Han...

so was verlogenes - die Caritas ist doch der schlimmste aller Ausbeuter. Ich muss als "Ein-Euro-Jobber" bei der Caritas Dortmund als Hausmeister schufften, zusammen mit fünf anderen. Die kassieren für jeden von uns 1000 Euro und haben zwei der vorher festangestellten Hausmeister entlassen. Andere ALG-2-ler werden sogar im Pflegedienst eingesetzt, das grenzt an Subventionsbetrug

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