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Samstag, 12.11.2011

Die schönste Zeit im Jahr genießen – mit leckeren Longdrinks für gemütliche Vorweihnachtsabende

 

Wenn Weihnachsteinkäufe und Feiertagsvorbereitungen anstehen, ist kaum etwas schöner, als in dem Trubel einfach mal inne zu halten und gemeinsam auf das vergangene Jahr anzustoßen. Schweppes sorgt dafür, dass diese Momente von einem besonderen Prickeln begleitet werden.


Die Wartezeit aufs Christkind verschönern

Warten aufs Christkind oder den Weihnachtsmann, der nächste Geschenkemarathon – die Vorweihnachtszeit und insbesondere der Dezember ist nicht umsonst oft hektisch und gespickt mit logistischen Herausforderungen: Geschenke wollen wohl überlegt, gekauft und verpackt werden, man huscht von einem Geschäft zum nächsten. Zudem stehen bei vielen gegen Jahresende Erledigungen an, die das ganze Jahr aufgeschoben wurden. Die Besinnlichkeit darf in dem Trubel natürlich nicht zu kurz kommen, denn: Genussmomente sind wichtig, um frisch und frei ins neue Jahr starten zu können.


Es muss nicht immer Glühwein sein

Traditionell locken Glühwein und Eierpunsch, in vorweihnachtliche Gemütlichkeit abzutauchen. Auch, wenn diese Getränkeklassiker nicht fehlen dürfen – Stilvoll kann man sich ebenfalls mit Cocktails und Longdrinks das Herz erwärmen. Ob man die Shoppingtour mit einem Abend unter Freundinnen abschließt oder eine Vorweihnachts-Sause im Büro ansteht: Mit den sieben Schweppes Sorten lässt sich mixen und kombinieren – so entstehen Longdrinks oder auch Bowlen, die der Phantasie keine Grenzen setzen. Oder warum nicht mal beim gemeinsamen Plätzchenbacken mit ein paar Cocktails anstoßen? Insbesondere die klassischen Schweppes Sorten wie Bitter Lemon, Ginger Ale und Tonic Water eignen sich hierfür ideal. Aber auch die etwas fruchtigeren Mitglieder der Schweppes Range – wie Russian Wild Berry oder Bitter Orange – prickeln pur ebenso wie im Cocktail.


Von bittersüß bis fruchtig-herb – Kreationen für jeden Geschmack

Diese Longdrinks haben das gewisse Prickeln und sind viel zu lecker, um sie nur in der Vorweihnachtszeit zu genießen:


Ein Bild Very Berry Christmas

Zutaten: Schweppes Russian Wild Berry (10cl), Zitronensaft (1cl), Cranberryjuice (3cl), Southern Comfort (2cl), Jamaica Rum (4cl), Eiswürfel

Zubereitung: Alle Zutaten außer Schweppes Russian Wild Berry mit vielen Eiswürfeln shaken, mit Eis ins Glas füllen und mit Schweppes Russian Wild Berry auffüllen. Dekotipp: Kumquats, Mango, Cranberries


Sweet Santa

Zutaten: Schweppes American Ginger Ale (15cl), Orangensaft (4cl), Maracujasaft (4cl), Rose's Lime Juice (2cl), Eiswürfel

Zubereitung: Alle Zutaten außer Schweppes American Ginger Ale in ein mit Eiswürfeln halb gefülltes Longdrinkglas geben, mit einem Barlöffel gut verrühren und anschließend mit Schweppes American Ginger Ale aufgießen. Dekotipp: Physalis


(Quelle und Foto: Krombacher)

 

Montag, 05.09.2011

Stichprobe bei Postagenturen in NRW: Kabarett auf Kosten der Kunden

 

Geradezu aberwitzige Ergebnisse brachte eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW bei ausgegliederten Postagenturen. Die Einzelhändler scheiterten kläglich bei einer Waren- und Büchersendung.

 

Wer heute ein Päckchen aufgeben oder ein Einschreiben verschicken will, der geht zumeist zum Kiosk, ins Sonnenstudio oder in die Änderungsschneiderei. Denn die Deutsche Post AG lagert alle eigenen Postschalter bis Ende des Jahres aus – die meisten davon als Agenturen im Einzelhandel. Was das für Kunden der so genannten "Partnerfilialen" bedeutet, von denen es inzwischen 14.000 gibt, sollte eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW zeigen. Dazu besuchten Tester 21 Postagenturen in NRW, die Sendungen annehmen und Kunden beraten sollen. Nicht dabei waren Finanzcenter der Postbank sowie reine so genannte "Verkaufspunkte". Die keineswegs titanische Herausforderung: den günstigsten Tarif nennen für einen rund 430 Gramm leichten Pullover sowie einen 655 Gramm schweren Atlas.

Die Antwort ist schlicht: Nach den gültigen Beförderungs-Tarifen der Deutschen Post AG darf der Pullover in eine Maxi-Warensendung (bis 500 Gramm) für 1,65 Euro gestopft werden, für den Atlas wiederum reicht die Maxi-Büchersendung (500 bis 1000 Gramm) für 1,40 Euro. Wichtig dabei: Waren- und Büchersendungen müssen grundsätzlich in einer offenen Umhüllung eingeliefert werden und die entsprechende Aufschrift oberhalb der Anschrift tragen.

So weit, so klar - allerdings nicht für die Partner auf dem Post-Parkett. Denn nicht einer brachte die beiden Sendungen korrekt auf den Weg. So riefen etwa die Lotto-, Copy- und Schreibwaren-Shops wild fast die gesamte Produktpalette auf: von Brief, Groß- und Maxibrief über Buch- und Warensendung bis hin zum teuren Päckchen. Eher vage blieb ein T-Shirt-Laden: "Je nachdem, wo es reinpasst." Konkreter, wenn auch nicht hilfreicher war der Pullover-Tipp: "Klein zusammenfalten und in einen Briefumschlag stecken." In die Rubrik "Auch das noch!" passte wiederum der Vorschlag, einfach die benötigten Seiten aus dem Atlas zu reißen und als Brief zu verschicken. Jeder Sechsjährige dürfte seine Kinder-Post professioneller führen.

So absurd wie viele Produktvorschläge waren oftmals auch die Preisauskünfte. 4,10 Euro oder auch "Vier Euro noch was" für ein Päckchen empfahl jeder dritte Teilzeit-Postler: Stolze 2,70, bzw. 2,45 Euro mehr als für die Verschickung nötig war. Spätestens da wurde aus dem fast kabarettreifen Unfug ein Kunden-Ärgernis.

Das miese Ergebnis lässt deshalb nur eine Kunden-Empfehlung zu: Wer nicht weiß, wie etwas verschickt werden muss, sollte selbst in einer Preis-Broschüre der Post nachschauen. So sahen es offenbar auch drei Post-Shop-Betreiber, die den Testkunden am Ende der Beratung das Porto-Heftchen zum Selbststudium in die Hand drückten Quelle: (Verbraucherzentrale NRW).


Im ersten Halbjahr 2011 haben rund 4,5 Millionen Haushalte in Deutschland ihren Energieanbieter gewechselt

 

Nach dem Ergebnis der neuen Panel-Studie GfK EnergyTracking, die monatlich das Wechselverhalten der Verbraucher im Strom- und Gasmarkt repräsentativ erhebt, ist die Wechselaffinität der Verbraucher bei Strom deutlich stärker ausgeprägt als bei Gas. Seit der Liberalisierung des Strom- und Gasmarkts ist um die Gunst der Verbraucher ein intensiver Wettbewerb entbrannt, der heute vor allem im Internet ausgetragen wird. Das Wettbewerbsumfeld hat sich grundlegend gewandelt, Eintrittsbarrieren sind gesunken, der Preiskampf wird zunehmend Markt bestimmend.


Die Verbraucher haben die freie Auswahl unter einer Fülle unterschiedlicher Anbieter, Preismodelle und Tarifoptionen. Die Ergebnisse des Anfang 2011 gestarteten Verbraucherpanels GfK EnergyTracking zeigen, dass die Verbraucher die Möglichkeit zum Wechsel inzwischen intensiv nutzen. Dabei scheint der komplette Wechsel zu einem neuen Anbieter für viele Energiekunden weitaus reizvoller zu sein, als beim bisherigen Anbieter lediglich einen neuen Tarif zu wählen. Besonders attraktiv sind derzeit Tarife, die den Energiepreis für einen bestimmten Zeitraum festschreiben. Etwa 70 Prozent der Wechsler im ersten Halbjahr 2011 haben sich für einen Fixpreistarif bis zu zwölf Monaten entschieden. Zudem setzen zahlreiche Energielieferanten auf Wechselboni. Mehr als die Hälfte aller Energiekunden bekamen beim Anbieterwechsel einen einmaligen Bonus in Euro gutgeschrieben.


Aber nicht nur der Preis ist bei der Wahl des bevorzugten Anbieters entscheidend. Gerade nach der Atomkatastrophe in Japan sind Veränderungen in den Wechselmotiven der Verbraucher festzustellen. Insbesondere Ökostromtarife erlebten danach einen sprunghaften, wenn auch nach neuesten Messungen nicht unbedingt nachhaltigen Aufwind. Besonders kleinere Anbieter mit einem Fokus auf Ökoenergie verbuchen Zuwächse sowohl in der Verbraucherwahrnehmung als auch in der Anzahl neugewonnener Verträge. Demgegenüber beklagen die Großkonzerne Abwanderungen von Privatkunden in den vergangenen Monaten.


Jeder zweite Wechsler informiert sich vor dem Wechsel auf Energieportalen und Webseiten von Anbietern. Zwei Drittel aller Wechselwilligen schließen auch ihren Vertrag mit dem neuen Anbieter direkt im Internet ab. Zudem vereinfachen Tarifrechner den Wechsel: Eingabe des geschätzten Energieverbrauchs und der eigenen Postleitzahl – heraus kommt eine Auswahl der günstigsten Anbieter (Quelle: GFK).

 

Energiesparende Lampen: Von 'sehr gut' bis 'mangelhaft'

 

Bei einem Test von energiesparenden Lampen hat die Stiftung Warentest sehr gute bis mangelhafte Ergebnisse ermittelt. Beim Vergleich von LED-, Halogenglüh- und Kompaktleuchtstofflampen gingen zwei LED-Lampen als strahlende Sieger hervor. Wegen der hohen Preise von 45 bzw. 40 Euro lohnt sich ihr Einsatz aber nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet sind und so die Stromkosten senken. Preiswerte Alternativen sind gute Kompaktleuchtstofflampen. Eine dreiköpfige Familie kann durch den Einsatz von Energiesparlampen rund 150 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

 

Wenn am 1. September 2011 der Verkauf der 60-Watt-Glühbirne eingestellt wird, gibt es für den Verbraucher umweltfreundliche Alternativen, die bei der Lichtausbeute deutlich besser sind als die Glühbirne. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer, leben dafür aber länger. Ein BildTestsieger sind die beiden LED-Lampen von Osram und Philipps. Preisgünstige Alternativen sind vier gute Kompaktleucht- stofflampen zu Preisen zwischen 2,29 Euro und 7 Euro. Sie bieten das günstigste Preis-Leistungsverhältnis. Immer mehr Hersteller verwenden aus Sicherheitsgründen kein flüssiges Quecksilber sondern festes Amalgam. Falls eine Lampe zu Bruch geht, ist das Schwermetall in dieser Form unproblematischer und lässt sich relativ leicht beseitigen.

Nur ausreichend schnitten die drei getesteten Halogenglühlampen ab, weil sie nicht energieeffizient sind und keine lange Lebensdauer haben. Zwei der 20 Lampen waren nur mangelhaft, weil sie – gemessen an ihrer Deklaration – viel zu dunkel waren.

Der ausführliche Test Energiesparlampen ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/lampen veröffentlicht (Quelle und Foto: test.de).

 

Einzelhändler beliebtester Lehrberuf

 

Auch Hauptschüler finden im Handel ihren Ausbildungsplatz

  

Auch im Jahr 2010 war eine Lehre im Einzelhandel wieder für viele Jugendliche die erste Wahl. Nach dem statistischen Bundesamt begannen insgesamt 33 345 junge Männer und Frauen im vergangenen Jahr die Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau im Einzelhandel. Damit ist der Kaufmann/die Kauffrau im Einzelhandel die klare Nummer eins bei den Lehrberufen. Ebenfalls weit vorne folgt mit dem Verkäufer/der Verkäuferin ein weiterer Handelsberuf.

(Grafik: Das sind die beliebtesten Ausbildungsberufe für Frauen; Copyright HDE)

 

Beeinflusst werde die Berufswahl auch von der schulischen Vorbildung, wobei im Handel offenbar alle ihren Platz fänden, erläutert der Handelsverband Deutschland (HDE), der beobachtet, dass Jugendliche mit Hochschulzugangsberechtigung sich häufig für Berufe im Handel entschieden, wie z. B. den/die Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Für junge Leute mit einem Hauptschulabschluss stünde die Ausbildung als Verkäufer/in und Kaufmann/-frau im Einzelhandel ganz oben. Auch bei Jugendlichen, die eine duale Ausbildung antreten ohne einen Hauptschulabschluss zu besitzen, rangiere der Beruf Verkäufer/in auf Platz eins, führt der HDE in seiner Pressemitteilung aus.

 

Wege zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen

 

Ernährungsindustrie unterstützt Bemühungen der Bundesregierung zur Stärkung des verantwortlichen Umganges mit Lebensmitteln


Eine aktuelle, im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) durchgeführte Forsa-Umfrage belegt, dass der größte Teil der weggeworfenen Lebensmittel aus Privathaushalten stammt. Gründe hierfür liegen unter anderem darin, das die Konsumenten über den bestehenden Bedarf hinaus einkaufen sowie der falschen Interpretation des Mindesthaltbarkeitsdatums. Hier kann eine bessere Verbraucheraufklärung ansetzen.


Ansätze für weitere Verbesserungen in ihrem Verantwortungsbereich sieht die Ernährungsindustrie in einer Verstärkung der Zusammenarbeit mit dem Handel, z.B. über die Optimierung der Warenwirtschaftssysteme, die eine noch bedarfsgenauere Steuerung des Lebensmittelangebotes ermöglichen. Auch in der Optimierung der Verpackungsgrößen und mit Hilfe der Portionierbarkeit von Gebinden lassen sich weitere Fortschritte erzielen, an denen die Industrie konsequent arbeitet und die den Konsumenten den Umgang mit ihren Lebensmitteln erleichtern.


Nach einer Presseerklärung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gehen die Unternehmen der Ernährungsindustrie verantwortungsvoll mit landwirtschaftlichen Rohstoffen um und arbeiten ständig daran, weitere Effizienzpotenziale bei der Lebensmittelproduktion zu erschließen. Es gehöre zum Selbstverständnis der Hersteller ressourcenschonend mit Lebensmitteln umzugehen, denn das betriebliche Kostenmanagement sei ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Insofern werde das Vorhaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unterstützt, die Datengrundlage zu verbessern, um belastbare Zahlen über Menge und Art der Nahrungsmittel zu erfassen, die jährlich in Deutschland auf dem Müll landen.


Der Verband gibt zu bedenken, dass trotz vielfältiger Anstrengungen für eine weitere Verringerung von Ausschussproduktion, es aber immer wieder Situationen gebe, in denen qualitativ einwandfreie Produkte von den Spezifikationen abweichen und deshalb im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können. In diesen Fällen arbeitet die Ernährungsindustrie eng mit „Den Tafeln“ und der „Lebensmittelbank“ zusammen, die dafür sorgen, dass einwandfreie Nahrungsmittel kostenlos an sozial bedürftige Menschen verteilt werden.

 

Mittwoch, 18.05.2011

Reklamation nach Kauf: Es geht auch ohne Originalverpackung und Kassenbon

 

Hat gekaufte Ware Mängel, ist nicht der Hersteller in der Pflicht, sondern der Verkäufer. Er muss sich um Reparatur oder Ersatz und Umtausch kümmern, selbst wenn Originalverpackung und Kassenbon schon im Altpapier sind. Die meisten Rechte haben Kunden, die im Versandhandel shoppen. Sie können bestellte Waren innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen einfach zurückschicken. Die Zeitschrift Finanztest hat 13 Fragen und Antworten zum Thema Reklamation nach dem Kauf zusammengestellt und entlarvt Märchen und unwirksame Regeln.

 

Nicht jeder Kunde kennt seine Rechte beim Shoppen in Geschäften oder im Internet. Das Gerücht, dass man Waren nur in der Originalverpackung zurückgeben kann, hält sich hartnäckig, obwohl es keine Rechtsgrundlage hat. Auch denken viele, dass man nur mit Kassenzettel umtauschen kann – dabei reicht auch eine Kartenabrechnung oder ein Zeuge, der beim Kauf dabei war. Finanztest hat 13 der häufigsten Fragen zur Reklamation zusammengestellt und beantwortet sie. So darf der Händler zum Beispiel Nutzungsersatz fordern, wenn der Kunde vom Vertrag vollständig zurücktritt und die Ware schon benutzt hat. Wenn der Händler aber aufgrund einer Reklamation lediglich umtauscht, darf er kein Geld verlangen. Das ist auch so nach dem Widerruf von Fernabsatzgeschäften. Hier aber gilt: Verderbliche Lebensmittel, entsiegelte Datenträger wie CDs und DVDs oder auch Sonderanfertigungen sind vom Widerruf ausgeschlossen. Bei anderer Ware aber heißt es: Geld zurück.

 

Kunden sollten sich keine Garantieversicherung andrehen lassen und auch keine Transportversicherung, rät Finanztest. Und wenn die Ware okay ist, aber die Anleitung unverständlich, muss der Händler auf eigene Kosten dafür sorgen, dass zum Beispiel der völlig falsch zusammengebaute Schrank wieder zerlegt wird, wenn der entnervte Kunde es verlangt.

 

Der Artikel „Reklamation“ wird in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/reklamation veröffentlicht.

Samstag, 30.04.2011

Vom Wachmacher-Getränk zum schwarzen Genuss

  

Moderne Kaffeemaschinen sorgen seit 20 Jahren für neue Geschmacksvielfalt

 

Entwicklungsschritte im Jahrzehnt-Takt haben aus dem bitteren Wachmacher-Kaffee ein Genussgetränk gemacht: Seit 20 Jahren sind die Kaffeekapseln von Nespresso international im Markt verfügbar, seit zehn Jahren machen Kaffeepads dem Pionier der Branche die Führungsrolle streitig. Erschwingliche Maschinen, die Lust auf frischen Kaffeegenuss und die Freude an vielfältigsten Geschmacksvarianten haben den Durchbruch von Pads und Kapseln getragen. Und erst seit es sie gibt, lassen sich auf Knopfdruck alle Wünsche der Kaffeegenießer befriedigen – vom Cappuccino bis zum aromatisierten Kaffee. Auch unterwegs wollen Kaffeetrinker auf diese Annehmlichkeiten nicht verzichten. Das wirkt sich auch auf das Angebot bei Aral – Deutschlands größtem Coffee-to-go-Anbieter – aus.

 

 

Die Deutschen tranken im Jahr 2010 erstmals mehr als 150 Liter Kaffee pro Person und die Zubereitung des Lieblingsgetränks wird immer raffinierter. Der konventionelle Filterkaffee macht im häuslichen Bereich zwar immer noch den Löwenanteil aus, doch moderne Kaffeesysteme verzeichneten erneut zweistellige Wachstumsraten. Ein BildDer Deutsche Kaffeeverband rechnet für das Jahr 2010 mit einer Steigerung von bis zu 15 Prozent. Es ist die Fortsetzung eines Trends, denn schon zwischen 2004 und 2009 hat sich der Verkauf von Einzelportionen von weniger als 3.000 Tonnen Kaffee auf etwa 30.000 Tonnen pro Jahr in Deutschland mehr als verzehnfacht.


Pumpkanne war gestern: Voller Genuss auch an der Tankstelle


Die Entwicklung moderner Kaffeevollautomaten legte parallel dazu den Grundstein für den Erfolg von Coffee-to-go: Schließlich bieten auch sie ein vielfältiges und frisches Kaffeesortiment. Auch bei Aral geht der Trend weg vom traditionellen Kaffee und hin zu Spezialitäten. Allein in den vergangenen vier Jahren wurde der Anteil der Spezialitäten auf 27 Prozent mehr als verdoppelt. „Die Zeiten, in denen es den Kaffeetrinkern nur um einen schnellen Wachmacher ging, sind auch an der Tankstelle längst vorbei. Kaffee ist im schönsten Wortsinne ein Genussmittel und auch bei uns ist die Qualität das entscheidende Kaufkriterium“, sagt Matthias Pape, bei Aral verantwortlich für das Kaffee-Geschäft.


Geduldsspiel: Erstes Padsystem fällt im Praxistest glatt durch


Den Siegeszug des schwarzen Getränks begleiteten technische Innovationen. In den 1930er Jahren kosteten die ersten elektrischen Kaffeemaschinen noch ein halbes Jahresgehalt. Der Durchbruch im Massenmarkt gelang erst in den 1970ern. Auch der moderne Kaffeevollautomat hat einen schwierigen Weg hinter sich: Der Entwickler des ersten Vollautomaten brauchte fünf Jahre, um 1985 mit seinem Produkt endlich in Serie zu gehen. Die erste Kaffeemaschine mit Einzelportionen musste sogar über zwei Jahrzehnte auf ihren Durchbruch warten: 1970 wurde bei Nestle der Vorläufer von Nespresso erfunden und erst 1986 auf den Markt gebracht – er floppte. Erst mit einem neuen Marketingkonzept gelang nach 1991 der Erfolg. Inzwischen gehören Kaffeemaschinen mit Pads oder Kapseln in Privathaushalten zum guten Ton – das Marktforschungsunternehmen GfK beziffert die Wachstumsraten im Umsatz mit Elektronikkleingeräten im ersten Halbjahr 2010 auf 7,5 Prozent – wesentlich getragen durch Kaffee- und Espressosysteme.

 

 

Die Nummer eins: Aral verkauft täglich mehr als 75.000 Kaffees


Auch unterwegs wollen viele Kaffeetrinker auf möglichst viel Abwechslung beim Kaffeegenuss nicht verzichten. Aral setzt an den PetitBistro-Standorten auf hochwertige Kaffeevollautomaten mit ganzen Bohnen und frischer Milch, denn sie bieten die optimale Kombination aus verschiedenen Kaffeespezialitäten und wirtschaftlichem Betrieb. Dass Aral den Geschmack der Kunden trifft, belegen die wachsenden Absatzzahlen: Im Jahr 2010 verkaufte die blau-weiße Marke erstmals täglich mehr als 75.000 Kaffees und Kaffeespezialitäten an den rund 1.060 unternehmenseigenen Tankstellen (Quelle und Fotos: Aral AG).

 

Freitag, 11.03.2011

Mit Kräuterfrikadelle die Ankunft auf dem Mars gefeiert - apetito servierte beim 251-tägigen „Hinflug“ das Essen.

 

Die erste Phase des aktuellen Raumflug-Simulationsexperiments Mars500 ist kürzlich zu Ende gegangen – die theoretische Ankunft auf dem Planeten Mars ist nach 251 Tagen geschafft.

 

Am 4. Juni 2010 war in Moskau das Experiment gestartet, das sich insgesamt über 520 Tage erstrecken wird – so lange, wie ein echter Flug zum Mars dauern würde. Auf dem Speiseplan der Mannschaft für die ersten 251 Tage stand nicht die übliche Astronautenkost, sondern Schweinelendchen, Lachsfilet und Currywurst. Denn das tägliche Mittag- und Abendessen für die sechs Probanden „servierte“ apetito. Auch fast alle anderen Nahrungsmittel, die im Modulsystem im Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) der Russischen Akademie der Wissenschaften während des imaginären Hinflugs verzehrt wurden, kamen aus Deutschland.

 

 

(Foto: Am Tag der simulierten Marslandung wurde den Astronauten "apetito Kräuterfrikadellen" serviert; Copyright apetito) 

 

Insgesamt 56 verschiedene apetito Gerichte standen auf dem speziell für die Marssimulation entwickelten Menüplan. Dabei mussten die 4.026 Portionen nicht nur schmecken und sättigen, sie dienten auch der Gesundheitsforschung. Wissenschaftler der Uni Erlangen nutzten die Isolation der Männer, um bei ihrem vom Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt unterstützten Weltraum-Experiment neue Erkenntnisse über den menschlichen Salz- und Wasserhaushalt zu gewinnen. „Unsere Vermutung hat sich bestätigt: Eine Reduzierung der täglichen Salzzufuhr ist geeignet, den menschlichen Blutdruck nachhaltig zu senken“, sagt Projektleiter Jens Titze von der Uni Erlangen. „Die Untersuchung belegt, dass salzreduzierte Ernährung nicht nur für Nieren- und Bluthochdruckkranke von Nutzen ist. Auch bei Gesunden könnte dies langfristig Schlaganfall, Herzinfarkt und Arteriosklerose vorbeugen.“ Bei der streng kalkulierten und kontrollierten Nahrungsaufnahme war die tägliche Salzzufuhr sukzessive von zwölf auf neun und dann auf sechs Gramm Salz reduziert worden. Die apetito Menüs eigneten sich besonders gut für die wissenschaftlichen Untersuchungen, da zu sämtlichen der tiefgekühlten Gerichte exakte Nährwertangaben vorlagen. „Das Thema Salzgehalt in Lebensmitteln steht in einigen europäischen Ländern, in denen wir tätig sind, sehr im Fokus. Die mit der Studie verbundene Ernährungsforschung ist für uns daher von großem Interesse“, sagt apetito Vorstand Guido Hildebrandt.

 

Bei der Mars500-Mission simulieren sechs Männer einen Flug zum Mars. Das Langzeit-Experiment soll Wissen für eine Mission zum Roten Planeten in einigen Jahrzehnten bringen. Auch die Europäische Weltraumbehörde ESA ist daran beteiligt. Bei dem ersten Test, der im Juli 2009 abgeschlossen wurde, war der Deutsche Bundeswehr-Hauptmann Oliver Knickel einer der Probanden.

  

Sonntag, 27.02.2011

Der Reisekatalog-Terminus „aufstrebende Urlaubsgegend" kann Hinweis auf Baustellenlärm sein

 

Wie man die trickreiche Sprache in den Reisekatalogen durchschaut und Ernüchterung vor Ort verhindert


Wer derzeit gespannter Vorfreude seinen Sommerurlaub plant, stößt beim Blättern durch die Reisekataloge auf einladende Bilder und ansprechende Texte. Die oft geschönten Beschreibungen sind Ursache für hohe Erwartungen und damit auch für eine eventuelle Ernüchterung im Urlaub. Soweit die Erwartungen des Reisebuchenden nicht mit der vorgefundenen Realität am Urlaubsdomizil und der Anfahrt dorthin übereinstimmen, kann die Freude an der Reise empfindlich eingetrübt werden.


Wichtig ist, dass der Interessierte beim Blättern in den Hochglanz-prospekten den Terminus versteht, mit dem in der Reisebranche Aussagen über die Örtlichkeiten und die Reisebedingungen getroffen werden. "Direkt am Meer" bedeutet beispielsweise nicht zwingend, dass sich das Hotel am Strand befindet. Auch eine felsige Küste oder der Hafen fallen in den Spielraum dieser Formulierung. Wer also einen ausgiebigen Badeurlaub plant, kann enttäuscht werden. Um böse Überraschungen zu vermeiden, ist ein Blitzkurs in der Sprache des "Katalogdeutsch" hilfreich, den der österreichische Automobilclub ÖAMTC zusammengestellt und im Internet veröffentlicht hat:


Direktflug:

Das Reiseziel erreicht man ohne Flugzeugwechsel. Eine Zwischenlandung ist aber durchaus möglich. Lediglich ein "Nonstop-Flug" garantiert eine tatsächlich direkte Verbindung.


Kurzer Transfer zum Flughafen:

Was verlockend klingt, birgt ein Risiko. Wenn das Hotel in der Einflugschneise des Flughafens liegt, kann die Freude über eine schnelle Anreise getrübt werden.

 


Strandnah oder 10 Minuten bis zum Strand:

Ob sich zeitliche Angaben auf den Fuß- oder Autoweg beziehen, ist ungewiss. Ebenso ist "nah" ein sehr relativer Begriff.


Zentral gelegen:

Unterhaltung bevorzugende Urlauber kommen auf ihre Kosten, sollten aber auch lärmresistent bis zur Sperrstunde sein. Es muss mit hohem Verkehrsaufkommen und einem regen Nachtleben gerechnet werden.

 

(Foto: Verkehrslärm kann die Urlaubsfreude erheblich trüben; Copyright: ÖAMTC)

 

Meerseite"heißt noch lange nicht Meerblick.

Ein seitlicher Meerblick jedenfalls lässt sich nur mit verrenktem Hals genießen


Zweckmäßig eingerichtete Zimmer:

Der ÖAMTC warnt: "In diesem Fall ist eine spartanische Einrichtung zu erwarten." Positiv hingegen sind Formulierungen wie geschmackvolle Einrichtung, geräumig und komfortabel oder luxuriös.

 


Neu eröffnetes Hotel oder Aufstrebender Ferienort:

Das Hotel kann neu, schön und gepflegt, allerdings auch teilweise noch eine Baustelle sein. Ein nicht rund laufender Service oder kleinere Fertigstellungsarbeiten sind nicht auszuschließen. In aufstrebenden Ferienorten könne eine touristische Infrastruktur meist noch nicht oder noch nicht vollständig vorhanden sein, warnt der ÖAMTC.


All-Inclusive:

Was nach bargeldlosem Urlaub klingt, kann zeitliche oder räumliche Einschränkungen beinhalten. In manchen Fällen gibt es z. B. die Getränke nur im Restaurant gratis, nicht aber an der Poolbar.

 

Wie kann sich der Buchungswillige vor diesen Tücken schützen?


Der ÖAMTC rät, die Bedingungen einer Reise vor der Buchung stets abzuklären. Eine Beratung im Reisebüro bietet Aufklärung bei doppeldeutigen Werbetexten. Die Experten wissen um Details und kennen viele Anlagen sogar aus eigener Erfahrung. Nähere Informationen zu den ÖAMTC-Reisebüros sowie viele Tipps und Infos rund ums Reisen findet man unter www.oeamtc.at/reise

 

Donnerstag, 17.02.2011

Berufsunfähigkeitsversicherung für Einsteiger: Nur am Anfang günstig

 

Einige Versicherer locken Berufseinsteiger mit monatlichen Anfangsrabatten für den Berufsunfähigkeitsschutz. Sie bieten beispielsweise für eine Rentensumme von 1.500 Euro, im Falle der Berufsunfähigkeit, Policen schon ab 25 Euro monatlich an. Der Normalpreis liegt bei rund 50 Euro im Monat. Doch manche Tarife sind zu abgespeckt und bieten wichtige Leistungen nicht an. Finanztest hat in seiner Februar Ausgabe sieben Angebote genauer betrachtet.

 

Gerade Berufseinsteiger scheuen mit Blick auf die Kosten den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Für diese Kunden haben sich Versicherungen besondere Einstiegsmodelle ausgedacht. In einer Beispielrechnung zahlt ein 25 jähriger Betriebswirt im Einsteigertarif bei einer Versicherung knapp 23 Euro netto im Monat für eine monatliche Rente in Höhe von 1500 Euro. Ab dem sechsten Jahr sind es dann bis zum Vertragsende rund 45 Euro monatlich. Zählt man jedoch alle über die Jahre zu zahlenden Beiträge zusammen, kosten die meisten Tarife mit Anfangsrabatt etwas mehr als die Normaltarife.

 

Manche Basis Tarife verzichten in ihren Bedingungen nicht auf die abstrakte Verweisung. Versicherungen dürfen dann im Falle der Berufsunfähigkeit auf eine einfachere Tätigkeit verweisen. Finanztest Experten raten von solchen Angeboten ab.

 

Der ausführliche Artikel Berufsunfähigkeitsversicherung ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/berufsunfaehigkeit veröffentlicht.

 

Sonntag, 06.02.2011

Autowäsche ist Männersache

 

DEKRA befragt 1.400 Autofahrer zur Fahrzeugpflege und stellt Sicherheitsdefizite fest


Dass die Mehrheit der deutschen Frauen größeren Wert auf die Sauberkeit der eigenen „vier Wände“ legt als der Mann, dürfte unbestritten sein. Beim Thema „Autowäsche“ kennt der Mann dagegen kein Pardon – hier schlägt die Stunde des Reinlichkeitsbedürfnisses bei den „Herren der Schöpfung“. Laut einer Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA, an der sich rund 1400 Fahrzeuglenker beteiligten, waschen doppelt so viele Männer (39 Prozent) wie Frauen (21 Prozent) ihr Auto wöchentlich oder zweiwöchentlich. Das weibliche Geschlecht wäscht lieber "nach Bedarf" (35 Prozent gegenüber 29 Prozent bei den Männern).


Kennen Sie den Ausspruch vieler Frauen, die ihre Männer beim hingebungsvollen Handanlegen an ihr Auto beobachten? „So zärtlich müsste er auch mit mir umgehen!“ Die DEKRA-Untersuchung scheint die Tendenz des männlichen Autobesitzers zu untermauern, den Umgang mit dem geliebten Untersatz nicht einer Maschine überlassen zu wollen: Nur 63 % der Männer fahren meist zur Fahrzeugpflege in eine automatische Bürstenwaschanlage, wogegen mit 73 % beim schönen Geschlecht die Bereitschaft deutlich höher ausfällt, das Auto beruhigt dem Bürstenwaschgerät anzuvertrauen.


 (Foto: Nur Zweidrittel der Autofahrer bringen ihr Gefährt regelmäßig zur automatischen Waschanlage; Copyright: "Tankstelle heute") 

 

Auf beide Geschlechter bezogen steuern zwei von drei Autofahrern (66 Prozent) für die Autowäsche eine Waschanlage an, während gut jeder Fünfte (21 Prozent) eine Handwäsche im Waschpark bevorzugt. 18 Prozent waschen ihr Auto zu Hause, nur 2 Prozent fahren zum Waschstopp ins Autohaus.


Die DEKRA-Umfrage fördert darüber hinaus ein Manko im Sicherheitsbemühen des deutschen Autofahrers zu Tage: Nicht einmal jeder Dritte (31 Prozent) bringt ein sauberes Auto mit der Sicherheit im Straßenverkehr in Verbindung. Für 12 Prozent ist ein sauberes Auto aus Prinzip Nebensache. Allerdings denkt jeder Zweite (53 Prozent) an positive Auswirkungen auf den Werterhalt. Ausgerechnet bei winterlichem Schmuddelwetter, wenn Scheiben, Scheinwerfer und Leuchten schnell verschmutzen, waschen viele Fahrer (41 Prozent) ihr Auto seltener als sonst. Jeder Zehnte wartet mit der nächsten Wäsche sogar meist bis zum Winterende. Bei den jungen Lenkern bis 25 Jahre sind es besonders viele (15 Prozent).

 

Donnerstag, 16.12.2010

ADAC: Elektrische Verbraucher im Auto kosten Sprit

 

Energie gibt es nicht zum Nulltarif

 

Der ADAC hat ermittelt, dass durch elektrische Verbraucher dem Autofahrer erhebliche Mehrkosten entstehen. Vor allem der Komfort, den sich die Fahrzeuginsassen gönnen, muss beim nächsten Tankstopp mitbezahlt werden. Sind Heckscheiben und Sitzheizung aktiv, Lüftung und Beleuchtung eingeschaltet, werden dafür circa 500 Watt Strom benötigt, was zu einem Mehrverbrauch von rund einem halben Liter/100 km führt. Der ADAC rechnet vor, dass bei einer Fahrt zwischen München und Frankfurt immerhin drei Euro Zusatzkosten anfallen.

 

Die Energie, die von den elektrischen Helfern im Fahrzeug gebraucht wird, wird von der Lichtmaschine erzeugt. Um die Mehrlast der elektrischen Konsumenten abzudecken, muss der Generator mehr Strom bereitstellen. Dies bedeutet für den Motor Mehrarbeit, der Kraftstoffverbrauch steigt. Generell kann man von folgender Faustformel ausgehen: 100 Watt Stromverbrauch entsprechen einem Mehrverbrauch von 0,1 Liter pro 100 Kilometer. Mittelwerte mehrerer vom ADAC getesteter Autos verschiedener Fahrzeugklassen ergeben folgendes Bild: Die Lüftung braucht 171 Watt (Mittelstellung), Abblendlicht 125 Watt, Schluss- und Nebelleuchten 35 Watt, Nebelscheinwerfer 110 Watt, Sitzheizung 102 Watt, Lenkradheizung 50 Watt und die beheizten Außenspiegel 40 Watt. Relativ wenig Strom benötigt das Radio (21 Watt), ein mobiles Navi (sieben Watt) und ganz besonders sparsam: der iPod, der mit zwei Watt zufrieden ist. In der Summe können allerdings schnell mehr als 600 Watt Stromverbrauch entstehen.

 

Der ADAC rät, elektrische Verbraucher nur dann zuzuschalten, wenn sie unbedingt benötigt werden. Deshalb sollte man z. B. die Heckscheibenheizung ausmachen, sobald die Scheibe frei ist. Auch die Sitzheizung gilt es nur dann zu betätigen, wenn die Sitze noch kalt sind. Tankinhalt und Geldbeutel werden es dem umsichtigen Autofahrer danken. Ausdrücklich warnt der ADAC davor, die Sicherheit zu vernachlässigen, nur um Strom zu sparen, wie etwa bei der Beleuchtung oder dem Radio (Verkehrsfunk).

 

 

Mittwoch, 15.12.2010

Kaffee - Muntermacher oder Wasserdieb?

 

Aral räumt mit den größten Kaffee-Mythen auf


Manche lieben seinen Duft, andere schätzen seine belebende Wirkung und einige fürchten seinen negativen Einfluss auf das Herz- und Kreislaufsystem. Doch trotz aller Gerüchte und Bedenken ist eines sicher: Kaffee ist und bleibt das Lieblingsgetränk der Deutschen. Dieser Trend spiegelt sich auch im steigenden Kaffeeumsatz an Tankstellen wieder. So versorgt Aral an seinen rund 1.080 Stationen mit PetitBistro etwa 60.000 Kunden täglich mit Kaffee sowie Kaffeespezialitäten. Als größter Coffee-to-go-Anbieter Deutschlands räumt die blau-weiße Tankstellenmarke mit den Halbwahrheiten rund um das Lieblingsgetränk seiner Kunden auf und hat die sechs wichtigsten Mythen zusammen getragen:

 

Kaffee entzieht dem Körper Wasser:

Es stimmt, dass das im Kaffee enthaltene Koffein harntreibend wirkt. Dieser Effekt tritt jedoch nur vorübergehend auf und verstärkt sich bei regelmäßigem Kaffeekonsum nicht. Der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zufolge kann Kaffee deshalb wie jedes andere Getränk auch mit in die tägliche Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden.


Kaffee hält auch bei Übermüdung wach:

"Er kann erste Anzeichen von Antriebsarmut, Erschöpfung und Konzentrationsmangel vertreiben", sagt Dr. med. Christiane Weimann-Schmitz, Verkehrsmedizinerin bei der Gesellschaft für Angewandte Betriebspsychologie und Verkehrssicherheit. "Gegen völlige Übermüdung, wie sie etwa oft bei langen Autofahrten auftritt, hilft aber nur eine lange Pause."

 

 

(Foto: Falscher Verdacht: Rund um den Kaffee ranken sich viele Halbwahrheiten, die wissenschaftliche Untersuchungen längst entkräftet haben. Kaffee ist vor allem eins: Ein köstlicher Muntermacher; Foto: Copyright Aral AG )

 

Kaffee schadet dem Herz:

Viele glauben, weil Koffein anregend wirkt, erhöhe es den Blutdruck und damit das Herzinfarktrisiko. Doch beides ist inzwischen widerlegt. Laut einer Studie vom University Medical Center Utrecht senkt ein moderater Kaffeekonsum von etwa zwei bis vier Tassen pro Tag sogar das Risiko eines tödlichen Herzleidens gegenüber Wenig- oder Vieltrinkern.


Kaffee steigert das Krebsrisiko:

Ob jemand an Krebs erkrankt oder nicht, hängt nicht nur von einem Lebensmittel ab, sondern von vielen unterschiedlichen Faktoren. Bisherige Untersuchungen, beispielsweise aus den USA, deuten aber darauf hin, dass moderater Kaffeekonsum das Krebsrisiko nicht erhöht. Laut einer aktuellen Fallstudie aus Italien erkranken Kaffeetrinker sogar seltener an Leberkrebs.


Kaffee ist in der Schwangerschaft tabu:

Laut der DGE lassen Ergebnisse von epidemiologischen Untersuchungen den Schluss zu, dass moderater Kaffeekonsum während der Schwangerschaft unproblematisch ist. Trotzdem rät die Gesellschaft Schwangeren, ihren täglichen Kaffeekonsum auf höchstens zwei bis drei Tassen zu beschränken.


Kaffee macht süchtig:

Anders als bei Alkohol oder Nikotin müssen Kaffeetrinker ihre Dosis nicht ständig erhöhen und sie verlieren auch nicht die Kontrolle über ihren Konsum. Laut einer aktuellen Studie von Forschern der Universität Bristol kann Kaffeeentzug, je nach vorherigem Konsum, jedoch zu Kopfschmerzen, Gereiztheit, Müdigkeit oder Konzentrationsschwächen führen.


Bei allen Mythen und Irrtümern, die sich rund um das schwarze Getränk ranken, besteht an einer Sache jedoch absolut kein Zweifel: Ein Kaffee, frisch gemahlen und aufgebrüht aus Qualitätsbohnen, ist und bleibt ein Genuss.

 

Montag, 13.12.2010

90 Jahre HARIBO – ein familiengeführtes Traditionsunternehmen mit einer einzigartigen Erfolgsgeschichte

 

„HARIBO macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“. Wer kennt ihn nicht, diesen weltberühmten, vertrauten Werbeslogan? 90 Jahre jung wird das mittlerweile global agierende Unternehmen


Ein BildDer Gründer Hans Riegel sen. ließ die Firma HARIBO GmbH & Co. KG am 13. Dezember 1920 ins Bonner Handelsregister eintragen. HARIBO steht als Akronym für HAns RIegel BOnn. Nach dem Tod des Vaters im Jahre 1945 übernehmen seine Söhne Dr. Hans Riegel und Paul Riegel im Jahre 1946 die Leitung der Firma. Mitte der 30er Jahre führt die Firma HARIBO den einfachen wie genial einprägsamen Werbeslogan „HARIBO macht Kinder froh“ ein. Um den Zusatz „und Erwachsene ebenso“ wurde dieser Traditionsslogan Mitte der 60er Jahre erfolgreich ergänzt und schaffte eine Erweiterung der Zielgruppenansprache. Das vom Gründer Hans Riegel kreierte Produkt „Tanzbär“ ist heute die Kultfigur von HARIBO und als Goldbär weltberühmt! 100 Millionen „GOLDBÄREN“ werden weltweit täglich produziert. Dr. Hans Riegel ist für den kaufmännischen Bereich einschließlich Marketing und Vertrieb verantwortlich, sein Bruder Paul leitete bis zu seinem unerwarteten Tod im August 2009 den Produktionsbereich. Heute ist HARIBO der führende Hersteller von „Fruchtgummi und Lakritz“ und beschäftigt über 6.000 Mitarbeiter an 15 Produktionsstandorten weltweit.

 

Die HARIBO-Produkte hatten schon immer ihre Liebhaber. Natürlich konnten auch viele Prominente der süßen Verführung nicht widerstehen. So wird dem letzten eutschen Kaiser Wilhelm II. die Äußerung zugeschrieben, die Gummibärchen aus Bonn seien das Beste, was die Weimarer Republik hervorgebracht habe. Aber auch Schriftsteller Erich Kästner, Nobelpreisträger Albert Einstein, Schauspieler Heinz Rühmann und der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer liebten die Leckereien. Heute sind es Prominente wie Schauspielerin Sandra Bullock, Rennwagenfahrer Nico Rosberg und der englische Kronprinz William, die sich bereits öffentlich zu den süßen HARIBO-Leckereien bekennen. Nicht zu vergessen auch seit 1991 TVEntertainer und HARIBO-Werbepartner Thomas Gottschalk, der den süßen Bärchen verfallen ist. Diese erfolgreiche und vielversprechende Zusammenarbeit erzielte sogar im Jahre 2005 einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als weltweit längste Werbepartnerschaft zwischen einem Unternehmen und einem Testimonial. International bunte Produktvielfalt bis ins 21. Jahrhundert Die Geschichte der Firma HARIBO ist eine einmalige Erfolgsbilanz.

(Foto: Die "alte Fabrik" von Hans Riegel in der die Erfolgsstory begann)

 

Was in einer Hinterhof-Waschküche in einem Bonner Vorort mit einem Sack Zucker begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einer der beliebtesten und bekanntesten Qualitätsmarken in der Süßwarenbranche. Besonders die beliebten „GOLDBÄREN“ sind mittlerweile ein internationaler Top-Seller. Das HARIBO Weltmarktführer im „Fruchtgummi- und Lakritzbereich“ ist, geht aber nicht allein auf die garantierte Produktqualität, sondern auch auf ein seit Gründungstagen konsequentes, engmaschiges Vertriebs- und Produktionsnetz zurück. Bereits Ende der 20er Jahre nimmt HARIBO die erste ausländische Geschäftsbeziehung mit der Firma Sukkervarenfabrikker Danmark auf. Gemeinsam mit Dr. Hans Riegel wird die Firma HARIBO LAKRIDS A/S KOPENHAGEN gegründet.


Es folgen weitere Firmenübernahmen und somit Produktions- und Vertriebsorganisationen von Anfang der 60er Jahre bis zum Ende der 90er Jahre in Deutschland (Bonn Bad Godesberg, Solingen, Mainbernheim, Neuss und Wilkau- Haßlau) sowie in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England, Schweden, Österreich, USA, Italien, Finnland, Norwegen, Spanien, Tschechien und in Ungarn. Alleine in den letzten 10 Jahren baute HARIBO sein internationales Netzwerk von Vertrieb und Herstellung weiter kontinuierlich aus. Im Jahr 2000 fand der Kauf des niederländischen Süßwarenherstellers Hoepmann aus Hoogezand statt, 2001 übernahm HARIBO den türkischen Fruchtgummi- und Schaumzucker-hersteller Pamir Gida Sanayi A. S. und eröffnete bis 2005 fünf weitere Vertriebsniederlassungen und – organisationen in Polen (2002), Russland (2003), Slowakischen Republik (2004), Australien (2005) und in Portugal (2005). Ein Erfolgskonzern mit legendärer Kundenbindung und ausgezeichneter Produktqualität.


Generationen sind mit HARIBO-Produkten groß geworden, die auch in Zukunft der Renner im Süßwarenregal des Handels sein werden. Im Laufe der Zeit haben auf Wunsch der Verbraucher Produktrelaunchs an den HARIBO-Klassikern stattgefunden!Oberste Priorität ist es, stets diesen hohen Qualitätsansprüchen der Verbraucher gerecht zu werden und dies beweist HARIBO eindeutig mit dem Erwerb der fortwähren zahlreichen Auszeichnungen wie zum Beispiel:

  • zum achten Mal in Folge „vertrauenswürdigste Süßwarenmarke in Deutschland“ von Reader`s Digest,
  • die Auszeichnung als „Marke des Jahrhunderts“ von Deutsche Standards im Jahr 2007,
  • zahlreiche DLG-Goldmedaillen für HARIBO und MAOAM-Produkte und somit das zweite Mal in Folge der „Landesehrenpreis für Lebensmittel NRW“
  • und sogar kürzlich erhielt das sympathische Unternehmen den begehrten Branchen-Oskar der Lebensmittel Zeitung den „Goldenen Zuckerhut 2010“ für hervorragende Leistungen in der Ernährungswirtschaft, um hier nur einige der vielen Ehrungen aufzuführen.

Für alle HARIBO-Fans gibt es heutzutage nicht nur die süßen Naschereien, sondern viele interessante und sehenswerte Highlights wie das HARIBO-Museum „Musée du Bonbon“ in Uzès / Frankreich, die HARIBO-Wanderausstellung, die legendäre

HARIBO-Kastanienaktion, die jährliche HARIBO-Deutschland Truck Tour, die beiden HARIBO-Rennfahrzeuge (Porsche 911 GT3 R und 911 GT3 Cup S) im exklusiven HARIBO-Design sowie die fliegenden Botschafter der Lüfte – die HARIBO „GoldbAIR“ Boeing 737-800 sowie die HARIBO „HaribAIR“ Boeing 737-800 der TUIfly. Auf dem iPhone und dem iPod Touch kann man seine Freizeit mit den Klassikerprodukten „GOLDBÄREN“ und „COLOR-RADO“ spielerisch verbringen und sogar in den sozialen Netzwerken Facebook und SchülerVZ steht die Lieblingsmarke seinen Fans zur Verfügung. Natürlich gibt es auch jede Menge Fanartikel rund um die bunte Welt von HARIBO, Goldbär und Co. Weitere Infos unter www.haribo.com. Eine wahrhaftige Erfolgsgeschichte, die bestimmt auch im 21. Jahrhundert mit zahlreichen Überraschungen und Neuheiten auf sich warten lässt! (Quelle und Fotos: Haribo)

 

Dienstag, 07.12.2010

Lebkuchen: Über die Hälfte bekam die Note „Gut“

 

In einem großen Test hat die Stiftung Warentest 21 Lebkuchen mit und ohne Oblate untersucht. Naschkatzen werden sich über das Ergebnis freuen, denn 13 Produkte bekamen die Note „Gut“, schreibt die Dezember-Ausgabe von test. Fast alle anderen waren immerhin „befriedigend“, zwei nur „ausreichend“. Der Test gibt zugleich Entwarnung in Sachen Acrylamid – dieses war nur in einem Produkt problematisch.

 

Die „Echten Pulsnitzer“ Schokoladenlebkuchen der Firma Frenzel wiesen einen im Vergleich erhöhten Acrylamidgehalt auf. Er lag jedoch unter dem derzeit gültigen Signalwert von 1000 Mikrogramm pro Kilogramm, den die Hersteller freiwillig einhalten sollten.

Am meisten überzeugten bei den Schokoladenlebkuchen die von Bahlsen für 70 Cent pro 100 Gramm und die von Rewe für 40 Cent. Mit 28 Cent pro 100 Gramm unschlagbar günstig sind die Schokolebkuchen der Discounter Aldi (Nord und Süd), Lidl, Netto, Norma und Penny, die ebenfalls alle „gut“ waren. Die Lebkuchenherzen, -sterne und -brezeln von Lambertz und die Lebkuchen Herzen von Edeka schnitten mit „befriedigend“ ab.

 

Laut test gibt es die besten feinen Nürnberger Oblaten-Lebkuchen bei Lidl für 44 Cent pro 100 Gramm. Aber auch bei Aldi (Nord) gibt es „gute“ Nürnberger für günstige 43 Cent pro 100 Gramm zu kaufen. Die Luxusvariante unter den Oblatenlebkuchen, die sogenannten Elisen, enthalten mindestens 25 Prozent Mandeln, Hasel- und/oder Walnüsse und bieten „feinste“ Qualität, die auch als „edel“ oder „extra fein“ vermarktet wird. Die besten von Bahlsen „Fürstenschnitte“ kosten 1,59 Euro pro 100 Gramm.

 

Der ausführliche Test der Lebkuchen ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und online unter www.test.de/lebkuchen veröffentlicht (Quelle: stiftung warentest).

 

Freitag, 26.11.2010

Welche Heißgetränke nachhaltig wärmen

 

Vielerorts öffnen die Weihnachtmärkte ihre Pforten und wenn eines bei einem Bummel über den Markt nicht fehlen darf, ist es das Heißgetränk

 

"Glühwein, Grog und Jagertee sind in der kalten Jahreszeit beliebte Getränke, und nicht nur auf Weihnachtsmärkten sind an jeder Ecke Verkaufsstände zu finden", sagt Jens Luther von der Verbraucherzentrale Sachsen. Schließlich ist es kalt und so ein Heißgetränk wärmt ja auch. "Leider wie ein Strohfeuer", meint Luther und ergänzt, "nach dem Verzehr alkoholischer Getränke entstehen schnell Lücken in der Energieversorgung, welche ein schnelleres Frieren verursachen." Denn Alkohol erweitert zunächst die Blutgefäße und führt über eine intensivere Durchblutung zu einem besseren Wärmeaustausch. Gleichzeitig wird der Alkohol über die Leber abgebaut und eine indirekte Folge ist ein Absinken des Blutzuckerspiegels. Die Muskulatur wird dann nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt und somit sinkt die Körpertemperatur. Wer nun denkt, er süßt Glühwein, Grog oder Jagertee mit Zucker, um dem Prozess entgegenzuwirken, der irrt. Hierzu noch einmal der Experte: "Das dadurch ausgeschüttete Insulin entfernt nicht mehr als die zugeführte Portion Zucker aus dem Blut, was ein schnelleres Frieren nur noch unterstützt".

 

Wenn die Kälte über die Zehen und Finger in den Körper steigt, empfiehlt es sich, gegen die Kälte eine heiße Zitrone, einen heißen Tee oder alkoholfreien Punsch zu trinken und dazu Vollkornkekse, Schmalzkuchen und ein Stück Stollen zu essen. Der so zugeführte Zucker gelangt aufgrund hoher Ballaststoffanteile und Fettgehalte langsamer ins Blut und sorgt so für einen länger anhaltenden Energie- und Wärmefluss.( Quelle: vzs.de)

 

Donnerstag, 25.11.2010

Paketdienste: Rund 40 Prozent der Pakete kam beschädigt an

 

Ein Bild Wer ein Paket verschicken möchte, hat die Auswahl zwischen zahlreichen Paketdiensten – wirklich gut war im Test keiner. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test. Geprüft wurden zehn Paketdienste, von denen acht mit „befriedigend“ und zwei nur mit „ausreichend“ abschnitten. Testsieger ist Hermes – hier waren nur wenige Pakete beschädigt, außerdem fiel die Möglichkeit der Barzahlung bei Abholung des Paketes positiv auf. Allerdings ist Hermes etwas langsamer als andere Dienste.

Quer durch Deutschland wurden mit jedem getesteten Paketdienst jeweils 10 Pakete gleichen Inhalts verschickt. Beauftragt wurden die Dienste ausschließlich im Internet, alle Pakete sollten von zuhause abgeholt werden. Kein einziger Dienst lieferte alle Pakete unbeschädigt ab, am besten war in diesem Prüfpunkt UPS. Geliefert wurde bei allen im Schnitt in ein bis drei Werktagen, DPD, GLS, eparcel und iloxx waren am schnellsten. Probleme gab es bei mehreren Anbietern bei der Abholung von zuhause – ein Viertel der Tester wartete am vereinbarten Tag umsonst. Wann der Fahrer kommt, hängt stark von den Tourenplänen ab, wer einen genauen Liefertermin vereinbaren will, zahlt extra.
Auch die Zahlungsmöglichkeiten waren meist wenig kundenfreundlich. Bei den meisten Anbietern ist eine Barzahlung der eher niedrigen Beträge bei der Abholung von zuhause nicht möglich. Der Kunde muss gleich bei der Beauftragung per Lastschrift, Kreditkarte oder über Paypal bezahlen. Als Alternative zur klassischen Paketdienstleistung gibt es die Packstationen von DHL. Die Benutzung ist allerdings recht kompliziert. Zu empfehlen sind sie vor allem für Vielnutzer und Berufstätige, die wenig zuhause sind.

Der ausführliche Test Paketdienste findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/paketdienste.

 

Mittwoch, 24.11.2010

Doping war gestern, heute wird gegurgelt

 

Mit Gurgeln die Tour de France gewinnen

 

 

Wer Radsportübertragungen verfolgt, beispielsweise die Königstour durch Frankreich, kennt das Bild, wenn sich Radfahrer unterwegs mit kraftfördernden Getränken versorgen – zum Teil um den erhöhten Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen aber auch, um sich mit neuer Energie einzudecken. Ein Kollege von mir, der alljährlich die Strapazen des Ötztal-Rad-Marathons (ein Klassiker unter den Amateurradsportlern) auf sich nimmt, hat schon mal nach mehr als Zweidrittel der Strecke aufgeben müssen, allein deshalb, weil er seine Energiezufuhr nicht mehr allein durch das Zusichnehmen flüssigen Nachschubs regeln konnte (Stichwort: Oberkannte Unterlippe).

 

Für solche Fälle gibt es nun eine Lösung, glaubt man den Untersuchungen eines Forscherteams der Universität Auckland, Neuseeland. Recht skurril das Ergebnis, wonach es ausreicht, einen Energiedrink zu gurgeln um seinen Muskeln wieder den nötigen Rückenwind für weitere sportliche Aktivitäten zu verleihen. Im Forschungsversuch wurden 16 Probanten auferlegt, Ihre Bizeps in einer zehnminütigen Übung zu ermüden. Anschließend gab man der einen Gruppe ein kohlehydratreiches Getränk und der anderen ein kalorienfreies, das sie gurgeln mussten. Der kurze Kontakt mit der Mundschleimhaut reichte für die Mitglieder der Kohlehydrat-Gruppe aus, um mit neuer Kraft weitere Übungen erfolgreich zu absolvieren. Die Gruppe der „kalorienfreien Mündspüler“ konnte diese Aufgabe anschließend nicht mit der gleichen Effizienz angehen wie ihre Konkurrenten  aus der Nachbargruppe.

 

Die Antwort auf die Frage, wie das funktioniert, gibt uns die Zitrone, in die man gedanklich hineinbeißt und schon das Sammeln des Wassers im Munde spürt. Ähnlich auch beim Gurgel-Effekt genügt der Kontakt des Zuckers mit den Geschmacksrezeptoren, um im Gehirn den Kraftbefehl an die „Muckis“ zu erteilen.

 

Wundern wir uns also nicht, wenn wir in der Halbzeitpause der nächsten Fußballbundesliga-Begegnung unseres Lieblingsvereines aus den Kabinen ein allgemeines Gurgeln vernehmen. Die Jungs holen sich nur die Kraft für die nächsten 45 Minuten.  

  

Montag, 22.11.2010

Österreicher sind glücklicher als die Deutschen

 

Deutschland im internationalen Glücksranking-Vergleich nur Mittelmaß

 

Forscher von der Universität Innsbruck haben herausgefunden, dass wir Deutschen gegenüber unseren Nachbarn aus Österreich im Glücklichsein das Nachsehen haben. Vergleicht man die Kriterien wie z. B. Lebensstandard, Sozialkontakte, Gesundheit;  nationale Sicherheit und die Qualität der politischen Rahmenbedingungen sowie den Umweltschutzstandard in beiden Ländern, haben nach Ansicht der Wissenschaftler die Österreicher die Nase vorn. 

 

In einer Studie der britischen New Economics Foundation über das Glücksranking der Nationen dieser Welt sieht es für uns Deutsche im internationalen Vergleich eher bescheiden aus. Dort belegen wir gerade einmal den bescheidenen 81. Platz; Österreich findet sich auf Rang 61 wieder und die USA muss sich  mit dem 150. Platz in der Nationen-Glückwertung zufrieden geben. Erstaunlich bei dieser Forschungsarbeit: Besonders wirtschaftlich arme Länder, wie Kolumbien und Costa Rica finden sich in diesem Ranking auf den zweiten (!) bzw. dritten Rang wieder. Das Glücklichsein nicht unbedingt von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängt, beweist auch eine Untersuchung der London School of Economics, die ärmeren Ländern wie Bangladesch, Aserbaidschan und Nigeria attestiert, dass dort die glücklichsten Menschen der Welt leben.

 

Froh zu sein, bedarf es wenig......

Was muß ein Mensch mitbringen, ums sich so richtig glücklich fühlen zu können? Nach Erkenntnissen von Experten der Universität Zürich sind dies:  Optimismus, Dankbarkeit, Humor, Hoffnung, Liebesfähigkeit und Neugier.

 

Bleiben Sie liebe Leser deshalb weiterhin so neugierig wie bisher und verlassen Sie sich auf Blog aktuell-24, wenn es um Nachrichten geht, die nicht unbedingt in der ARD-Tagesschau wieder zu finden sind und nicht dem Mainstream hinterherlaufen. Lassen Sie sich an dieser Stelle vom Humor verzaubern und vergnügen Sie sich auch an den Berichten rund um das Thema Liebe. Eine kleine Auswahl der hier veröffentlichten Beiträge präsentiert Ihnen die rechte Spalte dieses Blogs.

 

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